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Mittwoch, 3. Juni 2020

Im Innern Afrikas

Edition Erdmann

HERMANN  VON  WISSMANN

IM  INNERN  AFRIKAS
Die Erforschung des Kasai. 1883 - 1885

Im Auftrag des belgischen Königs Leopold II. tritt Hermann von Wissmann 1883 seine zweite Afrikareise an, bei der er den Verlauf des Kasai und die Zuflüsse des Kongo erkunden soll. Vom Lulua aus, einem Nebenfluss des Kasai, wo Wissmann die Station Luluaburg gründet, startet er mit seinen Trägern und Eingeborenen des Baschilange-Volks auf selbstgebauten Kanus die Erkundung des Kasai. Der undurchsichtige Verlauf des reißenden Flusses, sowie Kämpfe mit Eingeborenen stellen nur einen Teil der Schwierigkeiten dar, mit denen die Expedition zu kämpfen hat. 1885 gelangt man schließlich wieder an die Küste und hat wichtige Ergebnisse vorzuweisen: die Zugehörigkeit des Kasai zum Kongogebiet, Klarheit über den Verlauf einiger Kongoebenflüsse und die Eröffnung neuer Binnenschifffahrtswege.


Autor
Hermann von Wissmann wurde 1853 in Frankfurt an der Oder als Sohn eines Regierungsrats geboren. Er schlug eine Offizierslaufbahn ein, lernte bald den Afrikaforscher Paul Pogge kennen und bestritt 1880, begeistert von dessen Erzählungen, als Begleiter seine erste Afrika-Expedition. Seitdem bereiste er mehrmals das Inland Afrikas, um bislang unerforschte Gebiete zu erkunden. von 1895-1896 war er Gouverneur von Deutsch-Ostafrika. Wissmann kam 1905 bei einem Jagdunfall in der Steiermark ums Leben.
(Verlagstext)


Hermann von Wissmann
Im Innern Afrikas
Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Format  21 x 13 cm
536 Seiten
Erschienen 2013
Euro 24,00 inkl. MwSt.   Buch kaufen



Dienstag, 2. Juni 2020

Wie ich Livingstone fand

Edition Erdmann

HENRY  M.  STANLEY

WIE  ICH  LIVINGSTONE  FAND
Reisen und Entdeckungen in Zentral-Afrika. 1871

Dr. Livingstone, wie ich vermute?“ – fünf Wörter, die dem Angesprochenen das Leben retteten und zum geflügelten Wort nicht nur der abendländischen Entdeckerliteratur wurden. Mit diesen Worten begrüßt der junge ambitionierte Reporter Henry Morton Stanley den bis dato verschollenen Afrikaforscher David Livingstone am 10. November 1871 in einem kleinen Dorf am Tanganjikasee.

Acht strapaziöse und mitunter lebensgefährliche Monate war Stanley im Auftrag seines exzentrischen Verlegers auf der Suche nach dem berühmten Afrikaforscher durch den „Schwarzen Kontinent“ gezogen, hatte unzählige Männer durch Krankheit und Erschöpfung verloren, bis er schließlich dem Totgeglaubten gegenübersteht, ihm die Rettung vor dem sicheren Tod bringt und unter seinem Einfluss schließlich sogar selbst zum renommierten Afrikaforscher wird.

Autor
Henry Morton Stanley (1841 als John Rowlands in Wales geboren-1904) war ein britisch-amerikanischer Journalist, Autor und Afrikaforscher. Mit fünfzehn Jahren wanderte er nach Amerika aus. Nachdem er im amerikanischen Bürgerkrieg erste Erfahrungen als Journalist gesammelt hatte, heuerte ihn der Verleger James Gordon Bennett Jr. für den New York Herald an. Seine Reiseberichte aus Afrika, vor allem Die Entdeckung des Kongo, dienten wahrscheinlich als Quelle für Joseph Conrads Heart of Darkness.

Herausgeber
Dr. Heinrich Pleticha (1924-2010) ist u.a. Herausgeber von Mungo Parks Reisen ins innerste Afrika.
(Verlagstext)
  

Henry M. Stanley
Wie ich Livingstone fand
Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen   
43 schwarz-weiß Abbildungen und Karten
Format: 21 x 13 cm
368 Seiten
Erscheint im August 2020
Euro 24,00 inkl. MwSt.   Buch kaufen



Im Herzen von Afrika

Edition Erdmann

GEORG  SCHWEINFURTH

IM  HERZEN  VON  AFRIKA
Reisen und Entdeckungen in Zentralafrika. 1868 - 1871

Als am 19. März 1870 der junge Botaniker und Entdeckungsreisende Georg Schweinfurth an den Ufern des Uelle stand, war ein ganz wesentlicher Beitrag zur Erforschungsgeschichte des Schwarzen Kontinents geleistet. Eines der letzen Rätsel Afrikas stand vor seiner Lösung. Dieser Uelle floß nach Westen und nicht nach Norden, er konnte somit nicht mehr zum Stromsystem des Nils gehören. Als erster Europäer hatte Schweinfurth die Nil-Kongo-Wasserscheide überschritten. Doch nicht nur diese geografisch-hydrografische Entdeckung war die herausragende Leistung des wagemutigen Forschers. Es blieb ihm auch vorbehalten, als erster Weißer das Volk der Monbutto zu besuchen und Nachrichten darüber dem staunenden Europa zu übermitteln. Vor allem jedoch war es auch sein großes Verdienst, die Pygmäen zu entdecken, jenes kleinwüchsige und scheue Volk Zentralafrikas, welches seit der Antike durch die abendländische Sagenwelt geisterte. 

Schweinfurth gilt heute zu recht als einer der ganz Großen der deutschen Afrikaforschung - zusammen mit Heinrich Barth, Gustav Nachtigal und Gerhard Rohlfs. Schweinfurths Bericht über seine letzte große Reise wird als zeitgenössisches Dokument seinen Wert niemals verlieren und ist als Quelle für den ethnohistorisch interessierten Leser von unschätzbarer Bedeutung.
  
Autor
Georg Schweinfurth (1836-1925) erwarb sich seine ebenso gründliche wie umfassende naturwissenschaftliche Bildung an den Universitäten in Heidelberg, München und Berlin. Schon als 20-Jähriger bereiste er Ägypten, den östlichen Sudan und die Küstenländer des Roten Meeres (1863-66). Bald darauf folgte seine größte und erfolgreichste Expedition in die Äquatorialgegenden (1868-71). 1876 gründete er die Geographische Gesellschaft in Kairo und lebte viele Jahre in Ägypten. Seit 1889 lebte der Nestor der deutschen Afrika-Forschung in Berlin, wo er 1925 verstarb.
(Verlagstext)


Georg Schweinfurth
Im Herzen von Afrika
Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Format: 21 x 13 cm
352 Seiten
Erschienen 2011
Euro 24,00 inkl. MwSt.   Buch kaufen



Montag, 11. Mai 2020

VORSCHAU: Heinrich Barth, Reisen und Entdeckungen in Nord- und Zentralafrika

Vorschau

Zum Jubiläum: Barths 200. Geburtstag am 16.02.2021

HEINRICH  BARTH

REISEN  UND  ENTDECKUNGEN  IN  NORD-  und ZENTRALAFRIKA
20.000 Kilometer durch Afrika

2100 Tage in der Sahara – im Meer ohne Wasser
Ein Standardwerk vom Vater der Afrikaforschung
Erforschung der Verbindung zwischen Kultur und Umwelt

Zu einer Zeit, da Afrika als faszinierender, aber unwägbarer und gefahrenvoller Kontinent galt, stieß ein Mann weit in das Innere des »Schwarzen Kontinents« vor: ´Dr. Heinrich Barth begab sich 1849 im Auftrag der britischen Regierung mit einer drei Mann starken englischen Expedition auf Entdeckungsreise durch Nord- und Zentralafrika. 

Er besuchte die einst legendäre Goldstadt Timbuktu am Niger, wo das offizielle Missionsziel, die Erschließung von Handelsmöglichkeiten, mit der harten Realität konfrontiert wurde. 

Nach ins gesamt 2100 Tagen in der Sahara – genannt »Bar bela mar«, Meer ohne Wasser –, und im Sudan, in denen er knapp 20 000 Kilometer zurücklegte und nahezu übermenschliche Strapazen erduldete, betrat der Forscher fünfeinhalb Jahre später als einziger Überlebender der Expedition europäischen Boden – mit Informationen über Land und Leute im Gepäck, die der europäischen Wissenschaft einen neuen Erdteil aufschlossen.

Heinrich Barth, der Universalgelehrte und Vater der klassischen Afrikaforschung, erkannte bereits die so wichtigen Zusammenhänge zwischen Umwelt und Geschichte. Sein Vermächtnis wirkt bis in die Gegenwart fort und wird zukünftig wichtiger denn je sein: 
Am Heinrich-Barth-Institut der Universität Köln wird auch Forschung im Dienst von Initiativen zur Bewahrung des Natur- und Kulturerbes Afrikas betrieben, und in der Heinrich-Barth-Gesellschaft versammeln sich viele, die sich dem Geiste Barths verbunden fühlen. Das Wissen über die Vergangenheit für eine umweltfreundliche Zukunft zu nutzen, nicht nur in Afrika, sondern auf der ganzen Welt, das ist es, was wir von Heinrich Barth lernen müssen.

Heinrich Barth (1821-1865): In der eigenen Heimat wissenschaftlich ambitioniert und hochgebildet, jedoch im Verhalten verschlossen und einzelgängerisch, tritt Barth in Afrika als äußerst zugänglicher und feinsinniger Mensch auf, der sich den sagenhaften Ruf eines „Abd el Kerim“ („Diener des Allerhöchsten“) erwirbt. In die Heimat zurückgekehrt, wird er zum Fremden, der wenige Jahre später völlig vereinsamt stirbt. Seine Leistungen auf dem Gebiet der interdisziplinären Erforschung Afrikas sind bis in die heutige Zeit hinein maßgeblich. 
Dr. Heinrich Schiffers (1901-1982) lebte in Köln und war Fachgeograph, Autor und Herausgeber verschiedener Standardwerke u.a. über die Sahara, Libyen und die Sahel-Zone.

Heinrich Barth
Reisen und Entdeckungen in Nord- und Zentralafrika
Klappenbroschur
farbige Karten auf den Umschlaginnenseiten
Format 13 × 21 cm
416 Seiten
NEUAUFLAGE September 2020
Nur Euro 14,90 inkl. MwSt.   Buch vorbestellen
Edition Erdmann - Verlagshaus Römerweg

Mittwoch, 10. Februar 2016

NEU: Dschungelfieber und Wüstenkoller

DuMont
NEU   

WOLF - ULRICH  CROPP

DSCHUNGELFIEBER  UND  WÜSTENKOLLER
Abenteuer West- und Zentralafrika

Als kleiner Junge lernte Wolf-Ulrich Cropp bei seinem Großvater den “Urwalddoktor” Albert Schweitzer kennen. Seitdem träumte er davon, das von Schweitzer gegründete Hospital in Lambaréné kennenzulernen. Aus dem Traum wird schließlich eine abenteuerliche Reise durch West- und Zentralafrika. Der Autor zieht in den Dschungel und durch die Wüste, er trifft auf Pygmäen, Waldelefanten und Gorillas, begegnet Kindersoldaten und Rebellen. Er erlebt brodelnde Metropolen und unberechenbare Urnatur, und er muss gelegentlich brenzlige Situationen meistern. Ein packendes Buch: Mehr Abenteuer geht nicht! (Verlagstext)

Wolf-Ulrich Cropp
Dschungelfieber und Wüstenkoller 
Paperback
408 Seiten
1.Auflage 2016  
Euro 14,99 inkl. MwSt.    Buch kaufen